Herzlich Willkommen auf der Seite des NABU Ortsgruppe Burghaun-Gruben

Für Mensch und Natur

Wir freuen uns, Sie auf unserer Website begrüßen zu dürfen. Die NABU Ortsgruppe Burghaun-Gruben besteht seit 1978 und engagiert sich seitdem für den Naturschutz in der Marktgemeinde Burghaun. Unsere ehrenamtliche Arbeit bietet eine gute Gelegenheit die Natur zu schützen und sie besser kennenzulernen. Jährlich starten wir Aktionen wie das Aufstellen von Amphibien-Zäunen für eine sichere Krötenwanderung oder das Warten von Nistkästen. Zudem pflegen und instandhalten wir Naturschutzflächen in Burghaun und Umgebung.

Dabei beteiligen sich sowohl Kinder und Erwachsene in unserem Verein.  Mit dieser Seite möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Sie dazu einladen, sich bei uns zu engagieren. 


Aktuelle Meldung:

Herzliche Einladung zu unserer nächsten Familienaktion

Bericht zur Jahreshauptversammlung vom 09.09.2021

Am Donnerstag, den 9. September fand auf dem Parkplatz des Bürgerhauses Gruben die diesjährige Jahreshauptversammlung der NABU-Ortsgruppe unter Berücksichtigung der 3-G-Regeln statt.

 Nachdem der 1. Vorsitzende Hans Jordan die 16 Anwesenden Mitglieder begrüsste, berichtete er von den Tätigkeiten der Gruppe. Im Zuge des Amphibienschutzes wurden 2020 in der Nähe des Weihers und im Schwarzbachtal insgesamt 672 Erdkröten, 2 Bergmolche und 1 Teichfrosch eingesammelt und über die Straßen getragen. 9 Brutpaare des Rotmilans wurden kartiert, 2 Horste des Weißstorchs waren besetzt und Eisvogel und Flussregenpfeifer wurden gesichtet. Im gesamten Gebiet der Ortsgruppe wurden 241 Nistkästen für Vögel, Eulen u. Fledermäuse kontrolliert, gereinigt und repariert. Auch der Riesenbärenklau (Herkulesstaude) wurde auf 6 verschiedenen Flächen bekämpft. Leider wurden mehrere Male Biberdämme an der Schwarzbach bei Langenschwarz zerstört, was bei der Polizei angezeigt wurde. Kinderveranstaltungen gab es 2020 viele, u.a. eine BatNight am Weiher, Fledermauskastenbau und Vogelfutterhäuschenaufbau, Betreuung und Abbau.

 Nach dem Bericht der Kassiererin wurde der Vorstand einstimmig entlastet.

 Hans Jordan (1. Vorsitzender), Karl-Heinz Schott (2. Vorsitzender) wurden wiedergewählt. Neuer Kassierer ist Karsten Fey, Heidi Momberg und Daniela Kalb wurden 1. und 2. Schriftführerinnen und zur neuen Jugendwartin wurde Katharina Raschkewitz gewählt. Als Beisitzer fungieren Silke Appelt, Loni Drescher und Thomas Wenzel.

 Neu ins Leben gerufen werden soll eine Kinder- und Jugendgruppe (NAJU), die in Kürze gegrundet werden soll.

 Im Anschluß berichtete Herr Jordan über Stellungnahmen zu Windvorrangflächen, Bahn- und Stromtrasse. Da das Biosphärenreservat Rhön einen Großteil des Landkreises ausmacht, verdichten sich die Windvorrangflächen auf Gemeindegebiet, obwohl hier eines der größten Rotmilandichtezentren Europas vorhanden ist und viele Brutpaare kartiert wurden. Insgesamt 5 Windvorrangflächen u.a. bei Steinbach, im Güntherswald und bei Rothenkirchen sind in der Prüfung.

 Weitere Themen des Abends waren kommende Veranstaltungen (Kinderaktionen, Vogelstimmenwanderung, BatNight, Kräuter- und Sternenwanderung), der Schutz der Schwalbennester und Team- und Zuständigkeitsbildung für verschiedene Bereiche.

Jahreshauptversammlung 09.09.2021

Am Donnerstag den 09.09.2021 lädt die NABU Ortsgruppe Burghaun-Gruben e.V. zur diesjährigen Jahreshauptversammlung im Bürgerhaus Gruben ein. 

Bei gutem Wetter findet die Veranstaltung draußen im Freien statt. Die aktuellen Hygienebestimmungen des Landes Hessen, die Einhaltung der 3G- Regel und das Tragen einer medizinischen Maske sind obligat.

Die Tagesordnung lautet:

  1. Begrüßung
  2. Berichte des Vorstands
  3. Neuwahl des Vorstands
  4. Gründung einer Kinder- und Jugendgruppe
  5. Stellungnahmen zu Stromtrassen, Windkraftvorrangflächen und weiteren Themen
  6. Anstehende Termine und Veranstaltungen

gez. der Vorstand des Nabu Burghaun

Generationenprojekt: Kinder des NABU Burghaun säen Blühwiese an der AWO

Der Nabu hatte schon seit längerem vor, weitere Blühwiesen anzulegen, um die Biodiversität und Insektenvielfalt in Burghaun zu verbessern.

Ein Anruf  einer Bewohnerin der AWO Burghaun, Frau Nowak beim NABU-Vorsitzenden Hans Jordan, brachte den Stein ins Rollen. Sie hatte die Idee, eine ungenutzte Wiese, links neben der AWO, in der Schloßstraße könnte doch eine Blühwiese werden, sofort wurde mit der Heimleiterin Frau Adam und dem Hausmeister Herr Bibau ein Gespräch geführt, wie man so etwas umsetzen könnte.

Hans Jordan hatte gleich den Vorschlag, Kinder mit einzubinden, und so wurden die naheliegenden Kindergärten gefragt ob Sie Lust haben mitzuhelfen. Herbert Roos war als Landwirt sofort bereit Hilfestellung zu geben und die Fläche umzuackern und zu fräsen, seine befreundeten Landwirte halfen Ihm aus, mit den kleineren Gerätschaften. Der NABU organisierte regionalen Blühsamen mit Hilfe des Biosphärenreservats Rhön, und koordinierte  das Projekt.

Die Naturpädagogen Katharina Raschkewitz und Kai Schürer mit Leiterin Frau Schmidt vom Gemeindekindergarten Regenbogenland und der evangelische Kindergarten Villa Kunterbunt mit Leiterin Frau Henkel waren sofort begeistert von der Gemeinschaftsprojekt. Die Kinder haben eifrig Blühsamenbomben gebastelt, aus regionalem Blühsamen, Lehmpulver, Humuserde und Wasser, der Spaß war bei dem Gemansche auf jeden Fall dabei. Ein Teil der Samenbomben durfte mit nach Hause genommen werden für den heimischen Garten. Der Zweite Teil durfte mit dem Startschuss-Kommando „ 1,2,3, Feuer frei“ auf die Fläche bombardiert werden.

Es sollte eigentlich ein Generationenübergreifendes Gemeinschaftsprojekt werden, leider durfte Corona bedingt keine Zusammenkunft der AWO-Bewohner  und der Kindergärten gleichzeitig stattfinden. Die Kindergärten durften am Mittwoch 28.04.21 in getrennten Kleingruppen die Blühsamenbombenaktion unter Einhaltung der Coronaregeln durchführen. Einige AWO-Bewohner  folgten am Fenster  den Tätigkeiten. Alle Beteiligten freuen sich jetzt schon darauf, nun beim Wachsen und Blühen zuzuschauen.

Wir wollten mit der Aktion Blühwiese-AWO dem Insektenrückgang (ca. -80%) etwas entgegenhalten damit für spätere Generationen, das Artensterben, nicht so groß ist und hoffen auf Nachahmung auf weiteren Flächen und auch Privatgärten.

Bat-Night am Weiher

Am Samstag, den 22. August hatte die NABU-Ortsgruppe Burghaun unter dem Schlagwort „Bat-Night“ zu einem Fledermausabend am Weiher eingeladen.

Zielgruppe waren Kinder ab 8 Jahren, die in Begleitung eines Erwachsenen teilnehmen konnten. Aufgrund der Corona-Beschränkungen war die Teilnehmerzahl begrenzt und alle Anwesenden wurden in Gruppen aufgeteilt.

Nachdem der erste Vorsitzende Hans Jordan alle begrüßt und auf Verhaltensregeln hingewiesen hatte, übergab er das Wort an Stefan Zaenker, seines Zeichens Fledermausexperte und Höhlen- und Quellenforscher.

Dieser hatte Schaukästen von vielen verschiedenen Fledermausarten, ein Fledermausskelett und 4 Fledermausdetektoren mitgebracht. Anhand dieser Exemplare erklärte er, welche Arten es in Europa gibt und welche in unserer Gegend heimisch sind. In der Rhön sind 12 Arten als Überwinterungsgäste nachgewiesen, u.a. die Mopsfledermaus, die kleine und die große Bartfledermaus, das große Mausohr, die Zwergfledermaus und das braune und graue Langohr. Die Kinder staunten darüber, dass sogar die kleinste, die Zwergfledermaus, bis zu 5000 Mücken in einer Nacht fressen kann.

Im Kreis Fulda wurde vor ca. 20 Jahren eine Arbeitsgemeinschaft für Fledermausschutz gegründet und die Aktiven hatten in letzter Zeit viel zu tun, gerade wenn die Jungen ausfliegen oder aus ihren Quartieren herausfallen, erhält Zaenker bis zu 20 Anrufe am Tag mit Nachfragen, was man denn in so einem Fall tun kann. Auch Erkundigungen zu Fledermausinvasionen gibt es derzeit häufig. Sie können entstehen, wenn man Fenster gekippt lässt, die Tiere hineinfliegen, aber ihr Ultraschallecholot z.B. durch Gardinen gestört ist und sie nicht wieder hinausfinden. Dann rufen sie andere um Hilfe und schnell können sich bis zu über 100 Fledermäuse in einem Gebäude sammeln. Wenn dies passiert, öffnet man abends die Fenster weit, damit alle ungehindert den Weg nach draußen finden. Fledermäuse stehen unter Naturschutz und wer ein richtiges Fledermausquartier im Haus hat, sollte sich unbedingt an Experten wenden und sie auf keinen Fall bekämpfen oder Ritzen zuspritzen, da man dadurch eventuell eine ganze Kolonie ausrotten kann.

Über 170 Fledermäuse hat Zaenker vor kurzer Zeit bei einem Netzfang am Milseburgtunnel gezählt, allein von der Mopsfledermaus waren 45 Stück dabei. Sie ist einer der wenigen Profiteure des derzeitigen Totholzbestandes, da sie viele Insekten frisst, die sich daraus entwickeln. 

Viele weitere spannende Dinge erklärte der Insider von der Erkennung der Arten über die Ohrknochen bis zur Wochenstube der kleinen Jäger der Nacht.

Dann brach die Dunkelheit herein und jede Gruppe begab sich mit einem Detektor gerüstet in Richtung Wasser und tatsächlich nach kurzer Zeit gab das Gerät über die richtige Frequenz die Ultraschallrufe der Tiere wieder. Kinder wie Erwachsene waren begeistert. Klar zu unterscheiden waren die Töne der Zwergfledermaus und der Wasserfledermaus, was die Schreiberin dieses Artikels vorher nicht für möglich gehalten hatte.

Nach dem aufregenden Rundgang um den Weiher bedankte sich Hans Jordan im Namen der Ortsgruppe bei Stefan Zaenker und seiner Frau und verabschiedete die Teilnehmer mit dem Hinweis auf einen Folgetermin zum Fledermauskastenbau in Kürze.

Jahreshauptversammlung

Auf Grund der Corona-Regeln fand die diesjährige Hauptversammlung der NABU Ortsgruppe Burghaun-Gruben am Donnerstag, dem 6. August auf dem Parkplatz des Bürgerhauses Gruben statt. 

Der erste Vorsitzende Hans Jordan begrüßte die Mitglieder, insbesondere die Ehrenvorsitzenden Josef Dietz und Hermann Bachmann.

Jordan berichtete umfassend über das Vereinsjahr 2019. Im Zuge des Amphibienschutzes der Krötenzaun entlang der Landstraße zwischen Großenmoor und Rothenkirchen aufgebaut. Insgesamt wurden im Bereich Großenmoor/Rothenkirchen und zusätzlich im Schwarzbachtal an der Sippelsmühle 882 Erdkröten, 33 Bergmolche 16 Teichmolche und ein Grasfrosch gesammelt, dabei waren 13 Helfer an insgesamt 222 Stunden im Einsatz.

Besondere Vogelbeobachtungen wie z.B. vom Kiebitz, Flussregenpfeifer, Braunkehlchen, Waldohreule, Waldkauz und Schwarzstorch konnten an den Kreisverband gemeldet werden. Aber auch der Rotmilan mit 8 Brutpaaren und der Weißstorch in zwei Horsten.

Anfang Mai  fand eine Vogelstimmenwanderung unter kundiger Führung statt. 50 neue Nistkästen und 3 Steinkauzröhren wurden aufgehängt, 104 Nistkästen gereinigt, instandgesetzt und erneuert.

16 Säcke reifen Samens des Riesenbärenklaus, auch als Herkulesstau wurden auf vier Flächen eingesammelt, um so der  Ausbreitung dieser auch als Herkulesstaude bekannten Pflanze ohne chemischen Einsatz, Einhalt zu gebieten.

Am 2. Juni fand eine Wanderung zu den größten europäischen Lärchen im Gebiet des Forstamtes Burghaun Nähe des Richthofes bei Unterschwarz statt.

Dem Vorsitzenden ist der Nachwuchs der Ortsgruppe ein großes Anliegen, daher gab es mehrere Kinderaktionen; im März „Dem Biber auf der Spur“ eine informative Wanderung entlang der Haune, bei der viele Nagespuren und eine Biberburg entdeckt wurden, im April die Aktion „Saatbombenbau“ für eine Blühwiese Nähe Hünhan, Anfang November die sehr gut besuchte „Natur-Erlebnis-Rallye am Weiher“ mit über 40 Kindern. Des Weiteren wurden im Januar und im Dezember vom ersten Vorsitzenden zusammen mit verschiedenen Familien und den Kindern des Kindergartens Großenmoor Vogelfutterhäuschen aufgebaut, die von den Familien über den Winter betreut wurden.

Nach dem Bericht der Kassiererin und der Kassenprüfer wurde der Vorstand einstimmig entlastet.

Weitere Themen des Abends waren u.a. die geplante Flurbereinigung der Haunewiesen, das Thema „Lichtverschmutzung“ in der Gemeinde und die Gründung einer eigenen Jugendgruppe (NAJU).

Seit Kurzem gibt es eine eigene Internetseite, die unter www.NABU-Burghaun.de im Internet aufgerufen werden kann.

Im August findet eine „Bat-Night“ (Fledermausführung für Kinder) und im September eine  Aktion zum Fledermauskastenbau statt. Am Dienstag, den 1.9.2020 trifft sich die Gruppe um 19.30 Uhr zum NABU-Stammtisch in der City-Pizzeria Burghaun, hierzu sind alle Mitglieder und auch Interessierte herzlich eingeladen.

Schlangenalarm in der Stadtstraße – Entwarnung!

In Burghaun wurden mehrfach im Bereich Stadtstraße und Haunepfädchen an der alten Stadtmauer, Schlangen mit einer Größe bis zu 1,3m gesichtet. Eine wurde sogar direkt auf dem Teer-Belag der Stadtstraße entdeckt. Einige Anwohner hatten Bedenken, dass diese gefährlich sind und machten sich Gedanken, wie man die Gefahr bannen könne. Andreas Stuckardt, ein Anwohner aus der Stadtstraße, hatte sofort richtig erkannt, dass es sich um die total ungefährliche und nützliche Ringelnatter handelt. Er kontaktierte Hans Jordan von der NABU-Ortsgruppe Burghaun (im Naturschutzbund Deutschland), der die Einschätzung bestätigte.

Zur Aufklärung und Entwarnung der Bürger hier noch einmal eine Beschreibung der Ringelnatter:

Ein eindeutiges Merkmal der Ringelnatter ist folgendes: Am Hinterkopf befinden sich zwei halbmondförmige, gelbe bis orangefarbene Flecken, der Rest ist meist grau, teilweise braun oder grünlich. An der Oberseite befinden sich oftmals  vier bis sechs Reihen kleiner schwarzer Flecken. Die Ringelnatter ist für Menschen völlig ungefährlich. Sie ernährt sich meist von Amphibien und Kleinsäugetieren wie z. B. Mäusen oder auch Schnecken. Sie wird ca. 75 – 150cm lang (selten länger als 110cm), lebt meist in Gewässernähe und kann sehr gut schwimmen. Gerne sucht sie sich auch ein sonniges Plätzchen zum Aufwärmen.

Zwischen April und Mai ist meist Paarungszeit, Ende Juni bis Anfang August erfolgt die Eiablage (10-30 Eier) in Substrate, in denen durch Verrottung organischen Materials Wärme frei wird, z. B. Mist, Komposthaufen, vermodernde Baumstümpfe. Bei  Ideal-Temperaturen dauert die Schlupfzeit ca. 4-5 Wochen, kann aber bei ungünstigen Temperaturen bis zu 10 Wochen sein. Entsprechend schlüpfen die Jungschlangen Ende Juli bis September. 

Ringelnattern sind sehr scheu und versuchen normalerweise schnell zu flüchten. Ist eine Flucht nicht möglich, lassen sie ihren Körper durch Aufblähen oder Abflachen größer erscheinen. Der Vorderkörper wird meist aufgerichtet, es folgt Zischen und Kopfstöße in Richtung des mutmaßlichen Angreifers. Bisse kommen sehr selten vor und sind für Menschen und Haustiere nicht bedrohlich. Nicht selten stellen sie sich aber auch einfach tot. Die Ringelnatter ist im Vorkommen aufgrund stark rückläufiger Lebens- und Nahrungsräume in Deutschland besonders geschützt und darf daher nicht belästigt, gefangen oder gar getötet werden. Die größte Gefahr für die Ringelnatter besteht darin, dass sie von Autos oder Fahrrädern überfahren oder dass ihr Lebensraum zerstört wird. 

Der NABU bittet die Bevölkerung um Achtsamkeit und darum, dass beim Spazierengehen Hunde angeleint sind, damit die Tiere nicht gewildert werden. Er empfiehlt, einfach Ruhe zu bewahren, wenn eine Ringelnatter gesichtet wird und sich zu freuen, dass wir hier noch ein bisschen intakte Natur haben. 

Nach altem Volksglauben sollen Ringelnattern, die in der Nähe von Menschen leben, kleine Kinder bewachen, Haus und Vieh schützen und allgemein Glück und Segen bringen.

Amphibienschutzzäune wurden aufgestellt

1.        Auf der Kreisstrasse zwischen Burghaun u. Hünhan, beim Weiher wurde mit Hilfe des Landkreises ein Amphibienschutzzaun von 85m aufgestellt.

2.        Auf der Kreisstrasse zwischen Langenschwarz und Unterschwarz, nähe Grillplatzteiche/Sippelsmühle wurde ebenfalls ein Amphibienschutzzaun aufgestellt.

 

Sieben NABU-Helfer bauten am 10.März bei Langenschwarz auf Höhe der Grillplatzteiche/Sippelsmühle 145m Zaun auf und gruben  Fangeimer ein, für die Kröten, Frösche und Molche, die jetzt im Frühjahr wieder unterwegs zu ihren Laichplätzen sind.

Die Fangeimer werden  ab sofort regelmäßig kontrolliert u. gefangene Amphibien  werden über die Straße getragen u. wieder frei gelassen, damit die Tiere nicht von Autos überfahren werden.

 

Der Grund für diese Maßnahme ist:

Bei nahender Gefahr verfallen Amphibien  in eine Schockstarre  -eigentlich für die  in der Natur vorkommenden natürlichen Fressfeinde, ein guter Schutz. Dies bedeutet aber leider bei heranfahrenden Fahrzeugen für die Tiere den absolut sicheren Tod. Zudem würde auch für die Autofahrer die Gefahr der Straßenglätte durch überfahrene Amphibien  bestehen.  Dies möchte der NABU vermeiden. 

 

In den nächsten Wochen, so lange der Zaun steht, werden die Autofahrer gebeten, in den Abend- u. Nachtzeiten und den frühen Morgenstunden, an diesen Stellen vorsichtiger und langsamer zu fahren, damit Helfer und Kröten nicht gefährdet werden.

 

Gez. NABU Burghaun Hans Jordan

Unsere Naturerlebnis Rallye- Ein Erlebnis für Kinder und Erwachsene

Am 3. November 2019 konnten wir über 40 Kinder dazu begeistern an unserer "Naturerlebnis Rallye" teilzunehmen. An  zehn verschiedenen Stationen rund um das Gelände am Weiher in Burghaun konnten die Kinder zusammen mit ihren Eltern ihr Wissen über die Natur unter Beweis stellen. Nachdem die Kinder in Gruppen aufgeteilt wurden, begann die Rallye. An den Stationen mussten zum Beispiel Dinge aus der Natur durch Riechen und Fühlen erkannt werden, oder kniffelige Quizfragen zu den Naturtafeln am Eingang des Freizeitgelände gelöst werden. Im "Ziel" unserer Rallye angekommen, konnten alle Gruppenteilnehmer mit einem Haselnussstock und etwas Teig ihr eigenes Stockbrot backen.Nach der Siegerehrung dankte unser 1. Vorsitzender Herr Jordan allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer und allen Helfenden Händen. Dank der Helferinnen und Helfer in unserem Ortsverein konnten die Kinder und Erwachsenen einen schönen und abwechslungsreichen Nachmittag genießen und zudem für den Schutz der heimische Natur begeistert werden. 


Adresse und Kontakt

NABU Burghaun-Gruben

Franz-Wieber Straße 12

36151 Burghaun-Hünhan

 

Tel. 0160/7411944 oder 06652/71992

Mail: fam-jordan@web.de

Fragen an die NABU Ortsgruppe Burghaun

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